Verabschiedung IB RH 20 11

"Wir müssen die Schule schaffen und nicht die Schule uns."

In einer kurzweiligen Feierstunde verabschiedeten sich die Kolleginnen und Kollegen des Gymnasiums St. Michael am letzten Schultag des ersten Schulhalbjahres von ihren Kolleginnen Ingeborg Beller und Renate Hillemeyer, die in den wohlverdienten Ruhestand entlassen wurden.

Schulleiter Claudius Hildmann lobte den Einsatz von Frau Beller (Biologie, Deutsch) und Frau Hillemeyer (Geschichte, Sport) für ihre Fachbereiche und stellte auch ihre pädagischen Fähigkeiten heraus, die sich insbesondere durch die zuverlässige Übernahme von Klassen- und Jahrgangsstufenleitungen und die Begleitung von Kurs- und Klassenfahrten auszeichnete.

Er verabschiedete die beiden Pensionärinnen mit dem Wunsch, sie mögen trotz Unruhestand ihrer ehemaligen Schule gewogen bleiben und den Kontakt zu St. Michael weiter aufrecht erhalten.

Der Lehrerrat knüpfte mit einem Brainstorming zu den beiden Lehrerinnen an und forderte das Kollegium auf, daran zu denken, was sie mit den beiden verbinden. Zu Frau Beller wurden hierbei u.a. die Eigenschaftten "Freundlichkeit, Gelassenheit, modisch elegant, gute Zuhörerin, Familiensinn" genannt. Mit Frau Hillemeyer assozierten die Kolleginnen und Kollegen "Organisationstalent, Studienfahrten, Reiselust (Mallorca, Berlin), elegant und schick, läuft sicher auf High Heels, Lachen, Familie".

Im Namen des Kollegiums dankten sie den beiden für die Spuren, die sie hinterließen und widmeten ihnen den Text "Dein Weg" von Ulrich Schaffer:

Verabschiedung IB RH 20 31

 

Verabschiedung IB RH 20 127

 

Verabschiedung IB RH 20 24

 

Verabschiedung IB RH 20 134

 

Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst.
Es ist dein Weg.
Unauswechselbar.
Du kannst dir Rat holen, aber entscheiden musst du.

Hör auf die Stimme deines inneren Lehrers.
Gott lässt dich nicht allein.
Er redet in deinen Gedanken zu dir.
Vertraue ihm und dir.

Du lebst nicht allein.
Sprachlos leiden viele um dich und wünschen sich sehnlichst
die Stimme eines Menschen,
der sich selbst entdeckt hat
und etwas versteht von den Zusammenhängen
zwischen Leiden und Wachsen.
Geh in deine Schmerzen und Ängste.
Wenn du sie verstehst, bist du andern ein Stück näher.

Und vergiß nicht zu träumen,
dir eine Welt vorzustellen,
in der die Liebe mehr Platz hat,
in der die Hoffnung nicht aufhört
und der Friede die ganz tiefe Sehnsucht
aller Menschen ist.
Dass du träumen kannst, ist eine Gabe.
Deine Energie wartet darauf,
vor deine Träume gespannt zu werden.
Setz dich ein für das, was du glaubst.

So wie du deine Nachtträume bist,
so bist du auch deine Wachträume.
Niemand träumt wie du,
und niemand verwirklicht seine Träume so wie du
denn es ist DEIN WEG.

 

Die Fachschaft Biologie bedauerte die Lücke, die Ingeborg Beller bei ihnen hinterlasse, an die sich die  erst gewöhnen müssten. Von der Fachschaft Deutsch gab es als Geschenk Backutensilien, als versteckte Einladung zu Kaffee und Kuchen und geselligem Beisammensein.

Die Fachschaft Geschichte bedankte sich mit dem Zauberwort DANKE bei Renate Hillemeyer für ihre spaßig-witzige und erfrischende Art und die Fähigkeit den Schüler/innen authentisch die Bedeutung des Faches Geschichte nahe zu bringen. Von der Fachschaft Sport erhielt Frau Hillemeyer den Auftrag auch weiterhin die  Zuordnung bei den Bundesjugendspiele vorzunehmen, da ihr Organisationstalent und Durchsetzungsstärke der Fachschaft fehlen werde.

Unterbrochen wurden die Danksagungen von musikalischen Darbietungen durch Martin Rüther (Geige) und Teresa Stening (Klavier), sowie durch den Lehrerchor, der den Titel "Meine Deutsch- (und Geschichts-)lehrerin" von den Wise Guys gekonnt adaptierte und unterhaltsam zum Besten gab.

 Zum Abschluss richteten die Ruhständlerinnen selbst auch noch ein paar Worte an ihr ehemaliges Kollegium.

Renate Hillemeyer dankte allen und betonte, dass sie sich darauf freue ihren Wecker entsorgen zu können und nun mehr Zeit für ihre Lieblingsmenschen - ihre Enkelkinder Mila und Paul - habe. Nun könne sie endlich vieles tun, ohne einen eng getakteten Stundenplan beachten zu müssen.

Ingeborg Beller bedankte sich ebenfalls von Herzen für die schöne Verabschiedung und dafür, dass ihr der Beginn ihres neuen Lebensabschnitts durch die gemeinsame Feier so erleichtert worden sei.

 

Das Kollegium St. Michael wünscht den Ruheständlerinnen im Namen der gesamten Schulgemeinschaft St. Michael alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen für die Zeit nach der Schule!

 

Weitere Bilder finden sich in der Galerie.

 

Text / Fotos: V. Renken

 

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