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Zahlreiche Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Wochen trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Corona-Krise im Homeoffice intelligente, pointenreiche, witzige, einfallsreiche Texte für den diesjährigen Schreibwettbewerb verfasst. Der Schreibende, so heißt es, ist jemand, der an die Verbesserung der Welt glaubt.

Die Jury des diesjährigen Schreibwettbewerbs bedankt sich bei den talentierten Autorinnen und Autoren für ihren Einsatz. Die Entscheidung über Rangplätze war manchmal hauchdünn, eine Nichtberücksichtigung bedeutet nicht, dass ein eingereichter Text keine Qualität besessen hätte. Nehmt die Entscheidung im Fall eines Falls also sportlich, und seid bitte im nächsten Jahr wieder dabei!

Die Gewinnerinnen und Gewinner (selbstverständlich alle Plätze) werden in diesem Jahr in kleinem Kreis geehrt und erhalten dabei ihre Auszeichnung. Zur Jury zählten diesmal Lea Dudziak und Franz Voss aus der Q1 sowie Frau Markussen und Dr. Kolle aus dem Lehrerkollegium.

Und nun Fanfarenstoß, Trommelwirbel und kräftiger Tusch!

Dies sind die Gewinnerinnen und Gewinner 2020:

 

 

 

 


Unterstufe:

3. Platz Nele Kepplin (5b): Bald, ganz bald

3. Platz: Jan Fecke (6d): Billy und Bob, die Käsejäger

2. Platz: Maja Miksic (6c): Wenn Tiere sprechen könnten

1. Platz: Katharina Lazarek (5c): Was passiert hier eigentlich? Corona-Virus aus der Sicht eines Kindes

 

Mittelstufe

3. Platz: Katharina Holtkamp (9b): Warum?

2. Platz: Leoni Korte (7c): Mein selbstbewusstes Spiegelbild

1. Platz :Riana Hellwig (9b): Ich atme

 

Oberstufe

3. Platz: Hannah Kraft (EF): Dream for future

3. Platz: Katharina Krätz (EF): Dankbar

2. Platz: Christoph Bertels (Q1): Es war an einem Samstag

1. Platz: Carla Vockel (Q1): Ein Blick in die Glaskugel: die Menschheit der Zukunft

 

Herzliche Glückwünsche den Gewinnerinnen und Gewinnern! Ein Dankeschön gilt dem Elternförderverein für die finanzielle Unterstützung des Wettbewerbs.

Für die Jury, Dr. Kolle

 

 

Erster Platz Unterstufe: Thema „Anfänge“

 

Katharina Lazarek, 5c

 

Was passiert hier eigentlich? Corona-Virus aus der Sicht eines Kindes.

April 2020

Sie denken jetzt bestimmt: Was hat das Corona-Virus mit Anfängen zu tun? Für mich war die Verbreitung eine große Veränderung und der Anfang von etwas völlig Neuem.

Es begann alles an einem ganz normalen Tag an. Ich sollte für die Schule Logo gucken. Dort erzählten sie dann etwas über irgendein Virus, genannt Corona, das sich in China verbreitete. Die Menschen trugen auf den Fotos Masken. Irgendwie war das komisch. In der folgenden Woche wurde es ziemlich merkwürdig. Viele Kinder aus meiner Klasse redeten über das Virus und hatten Angst, selber angesteckt zu werden. Auf einmal erfuhr ich, dass das Corona-Virus jetzt schon in Deutschland war. Da brach vielleicht eine Angst aus. Ich versuchte die Kinder zu beruhigen, dass das Virus doch nur in Bayern war. Ehrlich gesagt, war ich ziemlich genervt davon, dass manche Kinder so ein riesiges Theater daraus machten. „Wir werden alle sterben“, sagten manche oder „Hilfe ich bleibe nur noch zu Hause“. Insgeheim machte ich mir keine Sorgen. Das änderte sich aber, als in den Nachrichten bekannt gegeben wurde, dass das Virus in Nordrhein-Westfalen war. Das war dann auch Hauptthema in allen Nachrichten. Endlich verstand ich so richtig, wie gefährlich es zwar nicht für Kinder, sondern für alte und schwache Leute war. Seitdem hatten viele Kinder aus meiner Klasse Desinfektionsmittel dabei. Ich selber übrigens nicht. Es ging sogar so weit, dass die Schule Desinfektionsmittelspender überall anbrachte. Das Corona-Virus ist jetzt auch im Kreis Paderborn, hieß es in der Zeitung, die auch über nichts anderes berichtete. Da ärgerte es mich ein bisschen, dass ich kein Desinfektionsmittel hatte. Meine Eltern meinten, das sei nicht notwendig. Langsam fing ich auch an mir Sorgen zu machen. Natürlich keine großen, denn zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass dieses Virus uns sogar aus der Schule fernhalten würde...

Aber genau so kam es. Alles begann an einem Freitag die dritte Stunde. Gerade kam ich ins Klassenzimmer, als eine Freundin auf mich zukam und mich fragte: „Wusstest du schon, dass es am Montag wahrscheinlich keine Schule, bis zu den Osterferien geben wird?“ Das war eine völlig neue Info für mich und es war ziemlich doof, denn es war die dritte Stunde und eigentlich bin ich kein Fan von spontanen Veränderungen. Aber da fing auch schon der Unterricht an. Mehrere Kinder (ich miteingeschlossen) gingen dann zur Lehrerin und fragten sie aus. Auf die Frage, ob wir all unsere Bücher nach Hause nehmen sollten antwortete sie, das wäre wahrscheinlich nicht nötig. Ganz anders reagierte unsere Vertretungslehrerin in der 4. Stunde. Ja, es wäre besser, wenn wir unsere Bücher mitnehmen würden, denn man kann ja nie wissen. Meine Güte, warum sollten wir alle Bücher mitnehmen, mein Ruksack würde platzen. So schlimm würde es schon nicht werden. Also nahm ich nur den Großteil meiner Sachen mit. Meine beste Freundin und ich gingen danach noch kurz in die Stadt und wir verabschiedeten uns mit den Worten:„Bis hoffentlich bald!“ und „Ja wir rufen uns per Videoanruf an, falls die Schule wirklich ausfällt.“

Als ich nach Hause kam, erzählte ich das Erlebte meiner Mutter. Sie meinte, dass heute bekannt gegeben würde, ob die Schulen geschlossen würden. Kurze Zeit später sagte sie mir etwas, das überhaupt nicht schön war. Das komplette Volleyballtraining würde ausfallen. Das war ziemlich ärgerlich, denn genau am nächsten Tag sollte es extra Übungseinheiten geben. Darüber musste ich mich natürlich erst mal so richtig aufregen, denn Volleyball ist so ziemlich das Tollste in der Woche. Am Ende des Tages saß die ganze Familie beim Abendessen und wir besprachen die Lage. Es würden tatsächlich alle Schulen in Nordrhein-Westfalen schließen. Morgens würden wir ein bisschen Sport machen und danach ungefähr 2 Stunden Hausaufgaben. Die ersten Tage klappte das ziemlich gut. Unser Englischlehrer gab uns für die erste Woche diese Hausaufgaben auf: 1. Einen Song über das Corona-Virus (Englisch) auf Deutsch übersetzen. 2. Ein Plakat zum Corona-Virus gestalten (auf Englisch). 3. Einen Text, was wir in dieser Corona-Zeit gut finden und was nicht (auf Englisch). Warum gibt er uns so viel über das Virus auf? Na ja, jedenfalls war ich schnell mit den Aufgaben fertig und wusste nicht, was ich machen sollte. Meine Hobbys waren alle abgesagt. Am Anfang haben meine Geschwister und ich mit den Nachbarskindern gespielt. Aber dann sagte meine Mutter, dass das jetzt auch aufhören müsste. Es dürfen jetzt nur noch 2 Personen zusammen draußen sein. Familien dürfen natürlich trotzdem zusammen draußen sein. Sogar das reichte nicht aus. Die letzte Möglichkeit, im Freien zu spielen, wurde uns auch genommen. Alle Spiel-und-Sportplätze wurden geschlossen. Jetzt waren wir so gut wie eingesperrt. Warum mussten die Erwachsenen so ein Drama daraus machen? Okay, das Virus ist zwar gefährlich, aber die Erwachsenen trauen uns Kindern nicht zu, dass wir 1,50m. Abstand halten können. Wenigstens gibt es Videoanrufe und so konnten meine beste Freundin und ich uns verständigen und sehen. Das Schöne daran ist: 1. Das Klima kann sich ein bisschen erholen. 2. Endlich darf ich jeden Tag eine Folge meiner Lieblingsserie gucken. 3. Meine Schwester und ich machen lustige Sachen miteinander. Viele Kinder aus meiner Klasse und Umgebung waren fast den ganzen Tag am Handy. Das war die größte Veränderung meines Lebens.

Ich musste mich komplett umstellen und lernen, zu Hause Schule zu machen. Nicht nur ich muss das erleben, sondern Millionen Kinder auf der ganzen Welt. Meine Meinung ist dazu, dass es wirklich gefährlich für die Wirtschaft werden kann. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so ein reiches Land sind und große reiche Firmenkleinen Firmen helfen können. Für manche Kinder ist diese Krise bestimmt verstörend. Es könnte sein, dass alles gelockert wird, aber dann auf einmal

doch wieder strengere Maßnahmen ergriffen werden. Für die Kinder ist das etwas völlig anderes als für die Erwachsenen. Es ist, als ob sich eine zweite Welt vor den Augen aller aufbaut. Eine Welt mit Angst und vielen Fragen. Mit Menschen, die ihre Liebsten verlieren und sich noch nicht einmal verabschiedet haben. Ich stelle mir andauernd die Frage, wann diese Zeit aufhören wird und alles wieder wie früher und normal sein kann. Kinder, die mit den Nachbarskindern auf dem Spielplatz spielen oder wieder zur Schule gehen können. Das Corona-Virus übernimmt die Macht, und wir wissen nicht, wie es weiter gehen wird. Manche haben keine Geschwister und wissen nicht, was sie tun sollen. Andere wiederum haben keinen Garten. Viele Kinder freuten sich zuerst, als die Schulen geschlossen wurden, aber ich glaube die meisten haben eingesehen, dass es ziemlich gefährlich für alle werden kann. Jetzt gerade (am Ende der Osterferien) habe ich nochmals auf das, was bis dahin passiert ist, zurückgeschaut und mir meine Eindrücke des Ganzen durch den Kopf gehen lassen. In einer befreundeten Familie gibt es ein Mädchen, das wirklich gar keinen Abstand halten kann. Immer wieder geht sie auf einen zu, um ihm mehr zu erzählen. Eine andere Familie nimmt das Ganze nicht so ernst und hat mich wirklich gefragt, ob wir vielleicht manchmal in dieser Zeit zusammen draußen spielen wollen. Erst wollte ich das auch, aber dann haben mir meine Mutter und mein Vater klar gemacht, dass das nicht geht, denn wir sehen uns nicht so häufig. Vielleicht wird es so sein, dass die Klasse aufgeteilt wird und an verschieden Tagen Unterricht machen wird. Ich hoffe, dass meine beste Freundin und ich zusammen in den gleichen Klassenteil kommen. Es wird bestimmt wieder Unzufriedenheit aufkommen. Wann wird alles normal und warum müssen manche Leute trotz der Vorsichtsmaßnahmen leiden? Warum verlängert sich das Ganze? Nein, es reicht dem blöden Virus nicht, dass wir drei Wochen und die Osterferien lang ohne Freunde und andere soziale Kontakte leben mussten, jetzt sollen wir noch mal 2 Wochen mindestens warten. Mit Papa am Wochenende Fußball gucken oder mit meiner besten Freundin ein Eis essen, geht in dieser Zeit nicht. Viele solcher Sorgen und Ängste haben Kinder in dieser Zeit. Kann es nicht ein bisschen wärmer werden, damit es Spaß macht, draußen zu spielen? Vielleicht wird alles so wie vorher, vielleicht aber auch nicht. Wann wird es wieder wie früher sein? Kann alles überhaupt wieder normal werden?

 

 

Erster Platz Mittelstufe: Thema „Selbstbewusstsein und Zweifel“

 

Riana Hellwig, 9b

 

Ich atme

Ich atme ein.
Meine Hände zittern.
Mein Mund ist trocken.
Mir ist warm und kalt zugleich.
Ich atme aus.
Glühende Nervosität wallt in mir auf, frisst sich durch meine Magengegend und lässt ein schwaches Glimmen zurück, nur um wenige Sekunden später erneut aufzuflammen.
Ich atme ein.
Übelkeit steigt in mir auf.
Mein Kiefer beginnt zu schmerzen, so fest presse ich meine Zähne aufeinander.
Ich glaube, ich hatte noch nie in meinem kurzen Leben solche Angst vor etwas.
Ich atme aus.
Was, wenn ich nicht gut genug bin? Warum sollten meine Fähigkeiten besser sein als die der anderen? Warum sollte gerade ich diejenige sein, die ihr Ziel erreicht?
Ich atme ein.
Das Herumwirbeln meiner Gedanken macht es mir schwer, einen Entschluss zu fassen.
Soll ich?
Oder soll ich nicht?
Ich atme aus.
Enttäuschung?
Oder Ungewissheit?
Ich atme ein.
Zerstörte Hoffnung, zerfallene Träume?
Oder die süße Gewissheit, keine Gewissheit zu haben?
Ich atme aus.
Mir wird schwindlig.
Ich sollte mich beruhigen.
Ja, warum sollte ich diejenige sein, die gut genug ist?
Aber genauso gut könnte ich fragen, warum ich diejenige sein sollte, die ihre Fähigkeiten überschätzt. Genauso gut könnte ich fragen, warum ich es sein sollte, die versagt, und genauso gut könnte ich fragen, warum gerade ich durch einen kleinen Fehler alles ruinieren sollte.
Ich atme ein.
Denke ich kindisch? Ist es naiv von mir, zu glauben, ich könne endlich mal etwas so hinbekommen, wie ich mir wünsche?
Bin ich gut genug? Kann ich überhaupt gut genug sein?
Ich atme aus.
Und wieder ein.
Ich muss mich beruhigen. Definitiv. Mein Verhalten ist albern. Und wenn ich nicht gut genug bin, dann ist es eben so. Ich wäre mit Sicherheit nicht die Einzige. So schlimm wird es schon nicht sein. Zu ändern ist es dann ohnehin nicht mehr. Es ist nicht schlimm. Nicht schlimm. Jeder versagt einmal. Niemand bekommt alles hin. Diese Enttäuschung ist niemandem fremd. Es ist nicht schlimm, etwas nicht zu schaffen. Nicht schlimm.
Alles. Wird. Gut.
Ich atme aus.
Vielleicht bin ich die Beste von allen.
Vielleicht die Schlechteste.
Ich atme ein.
Vielleicht hatte ich nie eine Chance.
Vielleicht bin ich die einzige, die je eine hatte.
Ich atme aus.
Vielleicht ist es mein Schicksal, meinen Traum zu erfüllen.
Vielleicht, dass er für immer unerreichbar bleibt.
Ich atme ein.
Was immer der Fall sein mag - ich werde es nie herausfinden, wenn ich mich jetzt nicht zusammenreiße und das durchziehe.
Ich atme aus.
Ich atme ein.
Ich seufze.
Aber wenn ich so darüber nachdenke ...
Morgen ist auch noch ein Tag, stimmt's? Ein neuer Tag ohne Erfahrungen und Erinnerungen. Ein neuer Tag, an dem ich mich hoffentlich weniger wie ein Feigling benehme.
Ich atme ein.
So oder so, wenn ich mich nicht bald zusammenreiße, verspiele ich mir selbst meine Chance. Und egal, wie jämmerlich meine Aktion gerade sein mag, das wäre noch viel jämmerlicher. Das sage ich mir zumindest. Aber feige, wie ich bin, lasse ich den Brief doch wieder los, schließe den Briefkasten und betrete das Haus, während ich meine Bewerbung aus meinen armseligen Gedanken verbanne.

 

 

Erster Platz Oberstufe: Thema „Die Welt von morgen“

 

Carla Vockel, Q1

 

Ein Blick in die Glaskugel: die Menschheit der Zukunft

Ich halte die große schwere Glaskugel in meinen Händen und betrachte sie. In ihr ist eine Welt abgebildet. Eine Welt, die meiner Welt sehr ähnlich sieht, aber gleichzeitig das komplette Gegenteil darstellt. Diese Glaskugel hat etwas Magisches und Kraftvolles an sich, ich verstehe noch nicht genau, was sie so besonders macht, deshalb betrachte ich sie näher. Die Welt, die ich in der Glaskugel erkenne, ist zunächst sehr farblos und auch ein wenig trostlos gestaltet. Über einen großen Teil erstrecken sich riesige Wolkenkratzer, in denen Menschen eng zusammen gedrungen leben. Doch trotz der engen Verbundenheit wirken diese Menschen traurig und auch ein wenig gelangweilt. Ich muss zunächst ein wenig überlegen, was die innere Traurigkeit der Menschen, die diese Glaskugel bewohnen, hervorgerufen hat. Schließlich verfügen sie über alles, was eine Konsumgesellschaft benötigt. Sie verfügen über viel mehr, als sie eigentlich zum Leben benötigten. Mir fällt ebenfalls auf, dass die vor mir abgebildete Welt nur so von neusten Erfindungen strotzt. Überall wird die neuste Technik verwendet und alles ist hoch modern gestaltet. Die Autos können auf einmal fliegen und in den Fabriken und Geschäften arbeiten nicht, wie ich es gewohnt bin, Menschen, sondern Roboter. Ich kann es nicht fassen, hat der Mensch es tatsächlich geschafft, sich selbst überflüssig zu machen, indem er seine Arbeit abgibt? Die vielen Fortschritte haben mit Sicherheit auch enorme Vorteile mit sich gebracht, aber glücklich sehen die Menschen nicht wirklich aus. Ich lasse meinen Blick von der geballten Wohnsiedlung weg auf den Rest der Glaskugel schweifen. Viele Bereiche sind einfach grau, dort ist gar nichts, von Natur ganz zu schweigen. Das Meer, das ich zwar auch als verdreckt kenne, besteht in der Glaskugel größtenteils aus Plastik, das den Meerestieren auch nur jede kleinste Chance des Überlebens raubt. Das Wasser ist vollständig verdreckt, auf die Luft möchte ich gar nicht erst eingehen. Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich finde keine positiven Seiten der vor mir abgebildeten Erde. Ich meine, was bringen mir schon fliegende Autos, wenn ich durch die verpestete Luft kaum etwas erkennen kann, und es keine schönen Orte gibt, wohin man fliegen könnte? Ich halte den Anblick auf die zerstörte Welt nicht mehr aus und fange aus lauter Verzweiflung an, die Glaskugel zu schütteln. Bereits mit der ersten Bewegung verändert sich die abgebildete Erde. Auf den grauen, trostlosen und leeren Flächen breitet sich die Schönheit der Natur aus. Pflanzen und Tiere kommen zum Vorschein, das Plastik in den Meeren geht zurück. Die Menschen wirken glücklich und leben nicht mehr geballt auf engem Wohnraum. Jedes Mal, wenn ich die Glaskugel schüttele, verändert sich in ihr etwas, mal mehr, mal weniger. Die Zukunft ist noch nicht geschrieben, sie liegt in unserer Hand.

 

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