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„Oh Gott, was kommt jetzt?“, so M. Keil als die Mauer 1989 fiel.

Am Freitag, den 2.10.2020 besuchten wir, die Klasse 9c, im Zuge unseres Politikunterrichts mit Frau Klösener-Voß den Tour-Bus der Konrad-Adenauer Stiftung.

In der typischen Atmosphäre des Westerntores, Straßenlärm und viele Passanten, nimmt uns das Ehepaar Keil mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

Zu Beginn werden wir von G. Kuriewirt (Mitglied der K.A. Stiftung) und M. und G. Keil in das Motto: „Gemeinsam. Demokratie. Gestalten.“ eingeführt. Durch die unterschiedlichen Lebensgeschichten von Herrn und Frau Keil erfahren wir viel über das Leben im getrennten Deutschland.

Frau Keil war, durch ihre Erziehung und die Beeinflussung ihrer Eltern, Anhängerin der Regierung und bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zufrieden mit der damaligen Rechtslage.

Herr Keil war überzeugtes Mitglied der Opposition, Helfer für Republikflüchtlinge und deshalb Stasigefangener.

Heute sind beide der Meinung: „Wer in der Demokratie schläft, wacht in einer Diktatur auf“. Beide fordern uns auf nicht alles zu glauben, selbst Infos zu sammeln und immer wieder nachzufragen. M. Keil erzählt, sie habe, als Kind ihren Eltern alles geglaubt und nie selbst recherchiert. Diese Entscheidung und ihre positive Einstellung zur SED (regierende Partei der DDR) bereut sie heute.

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Neben den Erzählungen der Zeitzeugen aus der ehemaligen DDR haben wir auch die Chance den Bus zu besichtigen. Dort finden wir viele Infos zur damaligen Zeit. Im Bus sind die Schritte von der Weimarer Republik bis zum wiedervereinigten Deutschland heute, gezeigt.

Die Keils finden es gut, dass sich Jugendliche heute sehr für Politik und Geschichte interessieren. Ebenso finden wir es gut, dass es so viele schöne Angebote, wie eben der Tour-Bus der K.A. Stiftung, zum Lernen und Erleben gibt und wir nicht alles aus Büchern lernen, sondern auch praktisch etwas lernen können.

So berichtet Helena K. aus der 9c zum Beispiel: „Der Bus war spannend, aber nicht unbedingt schön gestaltet. Ich fand es aber dafür gut, dass das Ehepaar Keil und mehr Hintergrundwissen gab und uns erzählerisch Infos vermittelte.“

Auch heute sieht man Parallelen zur Zeit vor der Wiedervereinigung Deutschlands, wie z.B. in Belarus. Der Großteil der Bevölkerung ist dort mit der Regierung nicht zufrieden und fordert Änderungen. Also sollten wir alle mithelfen und Demokratie gemeinsam gestalten.

 

Text: M. Weber, L. Neuhaus (beide 9c)

Fotos: Y. Kühler (9c)

 

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