„Kess erziehen“ an St. Michael

Der 6. Elternkurs „Kess erziehen“ fand erfolgreich statt 

2018 Kess

Referentin Julia Fisching-Wirth (l.) mit Kursteilnehmerinnen 2018 

In Kooperation mit Schulseelsorge, Schulpflegschaft und der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildungsstätte wurde in den Schulen St. Michael auch zu Beginn diesen Jahres wieder der Elternkurs „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“ angeboten, der nun erfolgreich zu Ende gegangen ist. Unter der fachgerechten Leitung von Kess-Trainerin, Sozial- und Religionspädagogin Julia Fisching-Wirth haben sich an fünf Kursabenden Eltern beider Schulen in St. Michael getroffen, um sich gemeinsam in das „Abenteuer Pubertät“ zu begeben.

„Kess“ steht dabei für K wie kooperativ, das heißt: gemeinsam für ein gutes Familienklima sorgen und Konflikte konstruktiv lösen. E wie ermutigend meint, die Jugendlichen in ihrer Selbstständigkeit und Verantwortung zu fördern. S wie sozial heißt in der Familie die gegenseitigen Bedürfnisse zu achten, und das andere S ermutigt, situationsorientiert zu erziehen. Es geht darum, die persönlichen Möglichkeiten und Ziele von Eltern und Kindern zu berücksichtigen und im gegenseitigen Respekt zu leben.

 

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Das aktuelle Misereor-Hungertuch „mit den Augen“ der 5c

Gedanken von Schülerinnen der G5c zum Hungertuch "Ich bin, weil du bist."

Hungertch in der 5c 1 2 Kopie

Im Religionsunterricht arbeiteten die Schülerinnen der 5c mit dem Misereor-Hungertuch 2017/2018 und gestalteten in vier Kleingruppen eigene Hungertücher und Texte dazu. Als Vorlage diente eine Schwarz-Weiß-Kopie des aktuellen Tuches aus Nigeria „Ich bin, weil du bist“ und als Hintergrund jeweils ein Fotokarton in gelb oder grün; den Farben die der Künstler Chidi Kwubiri in Anlehnung an die beiden nigerianischen Flüsse Benue und Niger für sein Bild  gewählt hat.

In den vier Schülerinnengruppen wurden für die je „eigenen“ Hungertücher ganz unterschiedliche Farbakzente gesetzt, je nachdem welche Ideen und Schwerpunkte den Mädchen wichtig waren, z.B. ein dunkles Gesicht, das für den Hunger der Menschen steht und dem gegenüber ein in den Farben des Regenbogen leuchtendes, das für uns steht, die wir Essen im Überfluss haben oder ein blaues Gesicht für das Wasser und ein sonnengelbes für das Licht und die Hoffnung.

 

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Poetry Slam an St. Michael - eine Aktion für Weltoffenheit und Demokratie

Politik-AG veranstaltete erstmalig einen Poetry Slam zu gesellschaftspolitischen Inhalten

Poetry Slam 2018 Politik

Poetry Slam der Politik AG - and the winner is...

Am 02. März 2018 fand als Reaktion auf den Einzug der AfD in den Bundestag ein gesellschaftskritischer Poetry Slam in der Aula der Schulen St. Michael statt.

Die Politik-AG und der Musik-Kunst Kurs der Realschule St. Michael trugen zur Organisation der Veranstaltung durch einen Workshop für interessierte SchülerInnen und die Gestaltung eines Bühnenbilds bei. Der Workshop wurde von Karsten Strack, dem Leiter des Lektora-Verlags geleitet und alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums konnten daran teilnehmen.

Das Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerschaft zum Nachdenken anzuregen und auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen. Im Zuge dessen wurden Spenden für das „Salvator Kolleg“ in Hövelhof gesammelt, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Männer bei ihrem Weg in ein selbstständiges Leben zu unterstützen. 

 

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“Arzt hätt' ich nicht werden dürfen.” – Lesung der Hannoverschen Kammerspiele

Eine szenische Vorlesung über Adolf Eichmann am Gymnasium St. Michael

Lesung Eichmannprotokolle 07 12 2017 ROT KLEIN 4

Am Mittwoch, dem 21.02.2018, kamen wir Schülerinnen der Geschichtskurse aus den Jahrgängen Q1 und Q2 in den Genuss der szenischen Vorlesung „Arzt hätt´ ich nicht werden dürfen - das Verhörprotokoll des Adolf Eichmann“. Harald Schandry und Bernd Surholt von den hannoverschen Kammerspielen machten es uns Schülerinnen möglich durch ihre szenische Vorlesung und anschließender Nachbesprechung alles über den SS-Mann Eichmann zu erfahren und über ihn ins Gespräch zu kommen.

Adolf Eichmann (1906-1962) war SS-Obersturmbannführer während der Zeit des Nationalsozialismus und übernahm nach der Wannsee-Konferenz die Koordinierung der Züge für die Abtransporte der Juden in die Vernichtungslager. Damit trifft auch ihn die Schuld an dem Schicksal der sechs Millionen Opfer, die in den Konzentrationslagern europaweit qualvoll umgebracht wurden. Ganz klar. Auch er hätte sich in Nürnberg vor dem Tribunal der Siegermächte       (20. November 1945- 1.Oktober 1946), wo die Hauptkriegsverbrecher nach dem Zweiten Weltkrieg angeklagt wurden, verantworten müssen und wäre verurteilt worden. Stattdessen flüchtete er nach ein paar Jahren, in denen er unter falschem Namen in der Nähe von Lüneburg gelebt hatte, über Italien nach Argentinien, Buenos Aires, wo er unter dem Namen Ricardo Klement ganz unbehelligt verschiedenen Tätigkeiten nachging. 

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„Sind gute Argumente erfolgreich?“

Vier Schülerinnen der Q1 waren erfolgreich beim diesjährigen Essaywettbewerb Philosophie 

Essaywettbewerb Kopie

Frau Cremer gratulierte den vier Freundinnen der Weisheit zu dieser respektablen Auszeichnung und überreichte ihnen die Urkunden; ihre Kurslehrerin Frau Pelizäus-Hermes schloss sich im Namen des Fachbereichs Philosophie den Glückwünschen für die gedankenvolle Leistung an!

Mit einer Urkunde des Landes NRW für einen besonders guten philosophischen Essay wurden Rebecca Borde, Hannah Wolfhagen, Annika Marx, Ronja Merschmann ausgezeichnet. Die Schülerinnen des Philosophie-Kurses der Qualifikationsphase waren der Einladung zum Bundes- und Landeswettbewerb „Philosophischer Essay“ gefolgt, welcher sich in jedem Jahr an philosophisch interessierte Schülerinnen und Schüler wendet. Der Wettbewerb wird im November ausgeschrieben und stellt vier Wahlthemen zur Verfügung, zu denen man sich argumentativ äußern und eine ganz persönliche Stellungnahme abgeben kann, die sich – so der Ausschreibungstext der Bezirksregierung - durch Überzeugungskraft, Philosophie-Kenntnisse und Originalität auszeichnen soll.

Rebecca, Hannah und Ronja fühlten sich vor allem durch die Frage „Sind gute Argumente erfolgreich?“ herausgefordert, Position zu beziehen, während Annika sich mit folgendem Thema auseinandersetzte: „Wir dürfen unser Leben nicht beschreiben, wie wir es gelebt haben, sondern müssen es so leben, wie wir es erzählen werden: Mitleid, Trauer und Empörung.“

Text/ Foto: R. Pelizäus-Hermes

 

Ein lebendiger Familiengottesdienst an St. Michael

Fasten ist mehr als verzichten...

Familiengottesdienst Fastenzeit 27

Am 2. Fastensonntag haben die Familien der Schulen St. Michael miteinander einen lebendigen Familiengottesdienst gefeiert. Dieser wurde vom sehr engagierten Familiengottesdienstkreis und der Schulseelsorge vorbereitet. Im Gottesdienst dachten Eltern und Kinder gemeinsam darüber nach, warum das Fasten eher eine Bereicherung als ein Verzicht ist. In einem Dialog gab ein Vater mit seinem Sohn viele nachdenkliche Anregungen, und alle Gottesdienstbesucher schrieben danach eigene Gedanken zum Fasten auf farbige Puzzleteile. Das Evangelium des Sonntags von der Verklärung Jesu Christi wurde vom Vorbereitungskreis eindrucksvoll dargestellt. Anschließend brachten einige "Jünger" eine große Weltkugel nach vorn zum Altar und  "Jesus" kam mit ihnen darüber in den Austausch. Was hat dies mit uns zu tun? 

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