Digitale Brieftauben, Corona-Tagebücher, Corona-Bildgedichte und Elfchen...

Besonders in schwierigen Zeiten hilft der kreative Umgang mit der gegenwärtigen Situation diese zu verarbeiten und darzustellen. Durch dieses kreative Engagement lässt sich Nähe in Zeiten der Distanz herstellen und das Gefühl vermitteln "Du bist nicht allein" und "Gemeinsam schaffen wir das auch diese Krise zu meistern".

Besonders hart getroffen von der Isolation wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenheimen. Daher hatte Frau Katharina Prünte, die als Mitarbeiterin bei youngcaritas tätig ist, eine gute Idee: Mit der Aktion „Digitale Brieftaube“ Schülerinnen und Schüler einzuladen, Bilder, Rätsel oder Texte zu malen und zu verfassen, um diese dann an das Altenheim St. Bruno in Schloss Neuhaus weiterzugeben. Mit diesem Anliegen trat sie an den Schulleiter des Gymnasiums St. Michael Herrn Hildmann heran, der es an die Schulseelsorge und an Herrn Wurm, der für soziale Projekte am Gymnasium zuständig ist, weitergegeben hat. Daraufhin wurden  die Klassen der Unterstufe und die Grundschule St. Michael über diese Idee informiert. Und so kamen im Laufe der Zeit einige schöne Bilder, Texte und Rätsel zusammen, die nun Frau Prünte an die Seniorinnen und Senioren weitergeben wird. „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, so sagt Martin Buber. Dies ist nun eine besondere Begegnung auf andere Art, aber auch sehr persönlich, die bei den alten Menschen sicherlich für viel Freude sorgt..

Auch im Deutschunterricht der Corona-Zeit sind phantasievolle und kreative Ergebnisse als Corona-Zeitdokumente entstanden. So führte die Klasse 6b von Frau Pelizäus-Hermes ein Corona-Tagebuch, in der Parallelklasse 6a wurden Corona-Gedichte geschrieben und als Bildgedichte visualisiert.

 

Text: B. Schmidt und V. Renken

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