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Nach zwei Jahren Abiturfeierlichkeiten unter pandemiebedingt erschwerten Bedingungen konnten in diesem Jahr die Entlassfeier und der Abiball endlich wieder in gewohntem Rahmen stattfinden.

Ein weiterer Grund zur Freude war die Tatsache, dass die Abiturzeugnisse erstmalig in der neu gebauten klimatisierten Sporthalle der Michaelsschulen überreicht wurden und somit auch die neu gestalteten Gebäude und Außenbereiche der Schulgemeinschaft zur Verfügung standen.

Claudius Hildmann, der sich in Quarantäne befindende Schulleiter des Gymnasiums St. Michael, wurde der Veranstaltung per Video hinzugeschaltet und bezog sich in seiner Ansprache auf das diesjährige Abimotto: "Habilujah - Raus aus dem Bunker". Er verwies in seiner Rede einerseits auf die Corona-Schulzeit, in welcher der Bunker stellvertretend für die daraus resultierenden Entbehrungen stehe, als auch andererseits auf das Motiv des Bunkers als Schutzraum, der St. Michael immer für die Schülerinnen und Schüler gewesen sei. Auch die religiöse Prägung des Ausrufes "Habilujah"  hob er hervor, sowie die im Logo enthaltenen (Engels-)Flügel. Verbunden damit wünschte er den Abiturientinnen und Abiturienten einen "guten Flug" in ihr weiteres Leben, in einer herausfordernden Welt. Durch die weiterhin andauernde Pandemie, die Klimakrise, den Krieg in der Ukraine würden die Schülerinnen und Schüler in dem Bewusstsein entlassen, dass der neue Lebensabschnitt nicht nur Höhenflüge für sie bereit halte. Aber sie würden gestärkt in der Gewissheit, dass ihnen die Tür zum Himmel - sinnbildlich also auch zur Schule - immer offen stehe.

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Auch Dompropst Monsignore Göbel ließ es sich nicht nehmen der Abiturientia eine Videobotschaft zu übermitteln. In dieser formulierte er gute Wünsche und seine Hoffnung, dass die Schüler/innen sich auch über das Ende ihrer Schulzeit mit St. Michael verbunden und sich mit ihren Talenten und Fähigkeiten einbringen mögen.

Daran knüpfte auch Frau Wintermantel, Vorsitzende des Ehemaligenvereins VeSch an, als sie Winnie Pooh mit den Worten zitierte: "Versprich mir, dass du mich nie vergessen wirst" und eine herzliche Einladung aussprach, die Bindung mit St. Michael beizubehalten und weiter zu stärken. 

Herr Dr. Siebe vom Elternförderverein betonte in seinen Grußworten "was für ein schöner Tag" die Abiturfeier sei und wie stolz die Eltern auf ihre Kinder wären. Nach den Sommerferien müssten die Abiturientinnen und Abiturienten nun selbst lernen, ihren Tag zu strukturieren und würden sich gleichzeitig bestimmt immer gern an lustige und außergewöhnliche Momente zurückerinnern würden. Herr Dr. Siebe dankte auch allen Eltern, die den Förderverein finanziell unterstützen und es möglich machten, dass die Würdigung der besonderen Leistungen der Abiturientinnen und Abiturienten finanziert werden könne.

Die Schülersprecherinnen Julia Rüthing und Lenja Dreßler wurden im Anschluss daran liebevoll von Lennart Speer aus der SV als "Stufenmütter" bezeichnet, die sich am Gymnasium St. Michael "für immer verewigt" hätten.

Julia und Lenja ihrerseits bedankten sich bei den SV-Mitgliedern ihrer Stufe, den SV-Lehrern Frau Markussen und Herrn Beckmann für die Unterstützung der SV-Arbeit. 

Ein weiteres Lob und viel Beifall ging an Frau Becker, die sich auch in diesem Jahr wieder für die Dekoration und Gestaltung verantwortlich zeigte. 

Herr Berning hielt anschließend die Rede der Elternvertreter. Er dankte zunächst dem Lehrerkollegium für Fantasie und Einsatz beim Unterrichten in der für alle schwierigen  Coronazeit und die Förderung der individuellen Persönlichkeiten der Schüler/innen durch die Vermittlung großer Sicherheit und Zugewandtheit. Während der gesamten Schulzeit, die geprägt gewesen sei von baulichen Umbaumaßnahmen und dem Aufbau der parallelen Monoedukation hätten sich doch die Schüler/innen immer wohl und aufgehoben gefühlt. Abschließend bat er die Schüler/innen darum, ihren Eltern Zeit zu geben ihre Kinder loszulassen, da dies auch für sie eine neue Prüfung sei.

Tim Paduch und Niklas Koch bezogen sich in ihrer "Rede der Abiturienten" (auch in Anspielung auf den Tornado, der auch die Michaelsschulen und das angrenzende Kloster in Mitleidenschaft gezogen hatte) auf die stürmischen Zeiten ihrer Schulzeit. Die Lehrer hätten sie aber vor größeren Sturmschäden bewahrt. Auch die Herausforderungen der einzelnen, während ihrer Schulzeit zu bewältigenden Fächer und ihrer Eigenheiten, fassten sie noch einmal pointiert zusammen, was Schüler/innen, Eltern und das Lehrerkollegium gleichermaßen schmunzeln ließ. Besonders als Tim Paduch mutmaßte, dass er vielleicht kein Zeugnis bekommen würde, da er "vergessen habe sein Relibuch abzugeben".  Eine Regel, die sich die Schüler/innen nachhaltig eingeprägt haben. 

Nach den Ehrungen für besondere Leistungen und besonderes Engagement durch die Jahrgangsstufenleiterin Frau Schmidt und einzelne Lehrerinnen und Lehrer, verabschiedete sich auch die Q1 - stellvertretend durch Leni Altemeier und Christian Heimann - von der Q1 und freute sich darauf, nun ihren Platz einnehmen zu dürfen.

Die Ausgabe der Abiturzeugnisse bildete gleichzeitig den Höhepunkt und den Abschluss der feierlichen Veranstaltung.

Die glücklichen Abiturientinnen und Abiturienten feierten danach mit ihren Familien das Ende ihrer Schulzeit bei strahlendem Sonnenschein auf dem neu gestalteten Schulhof und ließen goldene und silberne Ballons in den Himmel steigen. Hier schloß sich der Kreis der Schullaufbahn an St. Michael, denn so begann ihre Zeit als Michaelsschüler/innen vor 8 Jahren, als sie am ersten Schultag traditionell bunte Ballons mit guten Wünschen zu den Klängen von Andreas Bouranis Lied "Ein Hoch auf uns" in den Himmel steigen ließen.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom sinfonischen Blasorchester unter der Leitung von Herrn Gräf und Frau Jung, dem Violinenkonzert von Hannah Merle Kraft und Milena Berning. Am Klavier begleitete sie hierbei Herr Berning. Ein Klavierstück präsentierte auch Linda Rüb und Lisa Schlüter (EF) verzauberte die Zuhörer/innen mit ihrem Gesang.

 

Text / Fotos: V. Renken

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