„Der Beruf ist das Rückgrat des Lebens.“
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph

Hnde

Es gehört zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule, dass die Schülerinnen und Schüler in Verbindung mit ihrem Schulabschluss eine realistische Anschlussperspektive entwickeln, um möglichst gezielt eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte berufliche Existenz aufbauen zu können. Hierzu leistet die Studien- und Berufsorientierung als ein Bestandteil der individuellen Förderung einen wesentlichen Beitrag. Unser Konzept der Studien- und Berufswahlorientierung orientiert sich an den Vorgaben des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW. So erhalten unsere Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 durch unseren schulintern festgelegten Prozess der Studien-und Berufswahlorientierung die Möglichkeit, ihre Interessen und Fähigkeiten an schulischen, außerschulischen und betrieblichen Lernorten zu erproben. Dieser Bereich wird von Frau M. Taake und Frau A. Vinke betreut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Im Folgenden finden Sie die Stufen der Angebote/Aktivitäten, die im Rahmen der Studien- und Berufswahlorientierung am Gymnasium St. Michael umgesetzt werden (Stand: Schuljahr 2016/2017).

 

Jahrgang 7:

  • Elterninformationsabend mit Schülerinnen und Schülern (Landesprogramm „KAoA“ und Konzept der Studien- und Berufswahlorientierung am Gymnasium St. Michael)
  • Informationen zum „Berufswahlpass" als Portfolioinstrument

Jahrgang 8:

  • Einführung in den Berufswahlpass
  • Potenzialanalyse
  • Berufsfelderkundungstage

 

Jahrgang 9:

  • Forführung des Berufswahlpasses
  • Unterrichtsreihe Berufswahlverhalten (Politik)
  • Bewerbungstraining mit Unterstützung außerschulischer Partner
  • Bewerbungsschreiben (Deutsch/ Englisch)
  • Lebenslauf (Deutsch/ Englisch)

 

EF:

  • Sozialpraktikum (14-tägig; Ansprechpartner: Herr A. Wurm)
  • Fortführung des Berufswahlpasses
  • Laufbahnberatung vor den LK-Wahlen durch die Jahrgangsstufenleitung
  • Elternabend und Schülerinformation
  • Campus OWL Talentscouting - Zusammenarbeit mit der Uni Paderborn

 

Q1/Q2:


  • Betriebspraktikum
  • Campus OWL Talentscouting - Zusammenarbeit mit der Uni Paderborn
  • Studienfeldbezogene Beratungstests (Agentur für Arbeit)
  • Potenzialanalyse "studifinder" (online-Angebot)
  • Hochschulinformationstag der Universität Paderborn und anderer Hochschulen
  • Informationen durch die "Rotarier Paderborn" in Zusammenarbeit mit der "Agentur für Arbeit"

 

Für die Jahrgänge 9 bis Q2 findet im zweijährigen Rhythmus die Berufemesse JoInMi (Job Information an St. Michael) an den Schulen St. Michael statt.  

 

 

 KAoA

(Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW Düsseldorf, August 2013) 

 

 

 

  

 

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JoInMi 2016

 

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JoInMi 2016

 

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JoInMi 2016

 

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Potenzialanalyse im Jahrgang 8

 

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Potenzialanalyse im Jahrgang 8

 

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Potenzialanalyse im Jahrgang 8

„Neues“ zur Studien- und Berufswahlorientierung: „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“

 

Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 orientiert sich der Prozess der Studien- und  Berufswahlorientierung am Konzept des Landesvorhabens „KAoA“, das ab dem Schuljahr 2016/2017 verpflichtend an allen allgemeinbildenden Schulen in NRW ab der 8. Jahrgangsstufe und an den Berufskollegs umgesetzt wird (Erlass vom 16.12.2015). Ziel von KAoA “ ist ein flächendeckendes, verbindliches, nachhaltiges, transparentes, geschlechtersensibles und strukturiertes/systematisches Gesamtsystem der Berufs- und Studienorientierung”. Dies “dient dem Ziel, dass die Jugendlichen zu reflektierten Studien- und Berufswahlentscheidungen kommen und realistische Anschlussperspektiven in Fortsetzung ihrer schulischen Laufbahn entwickeln.” Der Start der Jugendlichen in eine berufliche Ausbildung oder ein Studium und damit zugleich ins Berufsleben soll ihnen durch das Landesvorhaben erfolgreicher als bisher ermöglicht werden. Den Schülerinnen und Schülern soll eine Ausbildungs- oder Studienperspektive aufgezeigt werden. Sie sollen den Übergang von der Schule in den Beruf oder in das Studium verstärkt als Anschluss und nicht als Abschluss erleben. Die Studien- und Berufsorientierung unterstützt wesentlich die Berufswahlkompetenz und ist auf eine stärkenorientierte Identifizierung der Potenziale der Jugendlichen ausgerichtet und ermöglicht, Studien- wie Berufsentscheidungen begründeter zu treffen. Mit dem Landesvorhaben sind verbindliche Standardelemente (Bausteine) festgelegt worden, durch die der systematische Prozess der Berufs- und Studienorientierung beschrieben wird. Die Umsetzung der Berufs- und Studienorientierung ist im Erlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 21.10.2010 geregelt (vgl. Bass 12-21 Nr. 1).

(Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW Düsseldorf, August 2013)

 

 

 

Übersicht zu den Standardelementen der Berufs- und Studienorientierung, die an unserer Schule bisher umgesetzt werden:

Bezeichnung des Standardelements
 Formen der Beratung
 Strukturen an Schulen
 Portfolioinstrument
 Potenzialanalyse
 Berufsfelder erkunden
 Betriebspraktika 
 Studienorientierung

 

Umsetzung der Standardelemente der Berufs- und Studienorientierung

Formen der Beratung (Jg. 8 – Q2)

Schülerinnen und Schüler systematisch zu beraten ist ein wichtiger Bestandteil im Prozess der Berufs- und Studienorientierung. Die Formen der Beratung  umfassen die schulische Beratung, die Beratung und Orientierung durch die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit sowie die Elternarbeit. Die individuelle Beratung der Schülerinnen und Schüler ist grundsätzlich Aufgabe aller Lehrkräfte.

Strukturen an Schulen

Zu „Kein Abschluss ohne Anschluss“ gehören ebenso Standardelemente, die auf die innerschulische Koordination aller Maßnahmen der Berufs- und Studienorientierung ausgerichtet sind und somit an den Schulen strukturelle Rahmenbedingungen für die Umsetzung von KAoA schaffen sollen. Die Elemente umfassen schuleigene Curricula zur Berufs- und Studienorientierung, als AnsprechpartnerInnen Koordinatorinnen/Koordinatoren für Berufs- und Studienorientierung, die Berufsorientierungsbüros  und auch Kooperationsvereinbarungen mit den Agenturen für Arbeit.

Die Studien- und Berufswahlkoordinatoren spielen eine zentrale Rolle: Sie organisieren und koordinieren.

Portfolioinstrument (Jg. 8 – Q2)

Für alle Schüler und Schülerinnen wird in Jahrgangsstufe 8 ein Portfolioinstrument eingeführt, das den gesamten schulischen Prozess der Berufs- und Studienorientierung begleitet. Ein Portfolioinstrument, bei uns der Berufswahlpass NRW, ist ein Lern-Entwicklungs-Instrument, in dem ausgewählte Dokumente gesammelt und dokumentiert werden. Es dient darüber hinaus der Information über wichtige Ansprechpartner, der Kommunikation und Reflexion z. B. im Rahmen von Beratung sowie der Planung und Organisation des individuellen Berufs- und Studienorientierungsprozesses. Somit bündelt das Portfolioinstrument alle Inhalte und Aktivitäten des schulischen Prozesses der Berufs- und Studienorientierung und stellt Kontinuität und Verbindung zwischen den einzelnen Standardelementen sicher.

Potenzialanalyse (im Jg. 8)

Das Konzept von KAoA sieht vor, dass alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 den Prozess der Berufs- und Studienorientierung mit einer Potenzialanalyse starten. Die Potenzialanalyse dient dazu, dass Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Berufsorientierungsprozesses eine fundierte Selbst- und Fremdeinschätzung von personalen, sozialen und fachlichen Potenzialen gewinnen. Die Ergebnisse der Potenzialanalyse werden individuell ausgewertet und später im Portfolioinstrument dokumentiert.

 

Berufsfelder erkunden (im Jg. 8/9)

Im Rahmen der Berufsfelderkundung (BFE) wenden die Schülerinnen und Schüler ihre Erkenntnisse aus der Potenzialanalyse an und gewinnen erste realistische Vorstellungen von beruflichen Arbeitsabläufen. Dazu sollen sie vorrangig in Betrieben mindestens drei Berufsfelder exemplarisch erkunden und ihre Erfahrungen reflektieren; die Erkundung eines Berufsfeldes umfasst einen Schultag. Dieser erste praxisnahe Einblick dient dazu, eine reflektierte, an den individuellen Fähigkeiten und Neigungen ausgerichtete Auswahl eines Betriebspraktikums zu fördern.

Betriebspraktika (Q1)

Das Betriebspraktikum findet im Rahmen von KAoA  in der Oberstufe im Umfang von zwei Wochen statt. Über ein Betriebspraktikum lernen Schülerinnen und Schüler die Berufs- und Arbeitswelt anhand von definierten Aufgaben unmittelbar kennen. Sie setzen sich über eine längere Zeit praxisorientiert mit ihren eigenen Fähigkeiten und den betrieblichen Anforderungen auseinander. Zudem haben interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein duales Orientierungspraktikum in unterschiedlichen Fachbereichen an der Fachhochschule Bielefeld zu absolvieren.

Studienorientierung (EF, Q1 und Q2)

Die Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen von JoInMi (der Berufemesse an den Schulen St. Michael) die Möglichkeit, unterschiedliche Hochschulen und deren Studienangebote kennenzulernen. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit werden in der Q1 "Studienfeldbezogene Beratungstest" durchgeführt. Weiterhin haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, über das Internetportal "Studifinder" studien- und berufsbezogenen Potenziale abzugleichen. Die Schülerinnen und Schüler können Sprechstunden der Agentur für Arbeit und der "Zentralen Studienberatungsstelle der Universität Paderborn" wahrnehmen. Ebenso haben sie Gelegenheit Hochschulinformationstage zu besuchen. Auch der „Verein ehemaliger Schüler" (VeSch) bietet verschiedene Projekte in diesem Bereich an.

 

Das komplette Curriculum der Studien- und Berufswahlorientierung finden Sie in dem folgenden Dokument:

Dateigröße: 575.26 Kb
Downloads: 60

 

Die Verknüpfungen der Studien- und Berufswahlorientierung mit den einzelnen Fachbereichen ist in der folgenden Datei hinterlegt:

Dateigröße: 2,061.89 Kb
Downloads: 42

 

Die Kompetenzerwartungen innerhalb des Bereichs der Studien- und Berufswahlorientierung bezogen auf die jeweiligen Jahrgangsstufen ist im folgenden pfd-Dokument zu finden:

Dateigröße: 1,513.15 Kb
Downloads: 48

 

 (11/2017)

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