Michaelsschülerinnen schreiben Texte für die Ausstellung des Diözesanmuseums

Schülerinnen des Forderkurses Deutsch (Jgst.9) gestalten einen literarischen Rundgang durch die Daueraustellung - Beiträge sind als Audiofiles über einen QR-Code am Exponat abrufbar

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Die Schülerinnen des Forderkurses mit ihrer Lehrkraft Petra Ritter-Osterfeld (l.) und Dr. Heike Bee-Schroedter (r.)

Kurz vor den Sommerferien war es vollbracht. Mit der Begrüßung der Gäste durch den Direktor des Diözesanmuseums, Prof. Dr. Christoph Stiegemann, startete eine rundum gelungene Abendveranstaltung im Museum und setzte damit zugleich den Schlussakkord eines innovativen Projekts mit Schülerinnen der Klassen 9 des Gymnasiums St. Michael:

Ein halbes Jahr hatten die Schülerinnen des Deutsch-Kurses unter der Leitung ihrer Lehrerin Petra Ritter-Osterfeld regelmäßig das Museum besucht und sich dort Exponate ausgesucht, zu denen sie eigene literarische Texte als Interpretationen verfassten. Was zunächst so schlicht, einfach und selbstverständlich klingt, ist es in der Umsetzung nicht gewesen. Das wurde in den Beiträgen aller Begrüßungsreden deutlich: Die Schülerinnen selbst hoben diese ungewohnte Freiheit im Schreiben, den anderen Lernort Museum und die neue Möglichkeit die Texte auch für alle Besucher zu Gehör zu bringen hervor. Der Museumsdirektor unterstrich mit seinem Lob für die Qualität der Texte das Ergebnis ihrer sprachlichen Leistung und zollte ihnen auch Respekt für die Ausdauer ihrer Arbeit.

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„Ab ins Museum!“ - Kreatives Schreiben im Diözesanmuseum

Ein Werkstattbericht aus dem Forderkurs Deutsch der Jahrgangsstufe 9

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Wirft man einen Blick auf den Stundenplan des Jahrgangs 9, so findet man dort am Donnerstag in der 3. Stunde den Forderkurs Deutsch, der in diesem Halbjahr unter dem Motto steht: „Ab ins Museum!“ Bei den Planungen der Museumspädagogin Frau Bee-Schroedter und mir stand dabei am Anfang die Beobachtung, dass es vielen Jugendlichen oft keinen Spaß macht, ins Museum zu gehen, weil sich die Ausstellungsstücke nicht immer von selbst verstehen lassen und die begleitenden Texte wenig motivierend wirken. Dass das nicht sein muss, sondern dass es auch anders geht, wollen wir in diesem Forderkurs beweisen. Es ist sehr erfreulich, dass sich uns als Partnerschule des Diözesanmuseums die Möglichkeit bietet, zu einzelnen Stücken der neu konzipierten Dauerausstellung Texte zu verfassen, die später im Museum präsentiert werden und dort ihren festen Platz finden sollen. Dabei ist laut Konzeption des Kurses (fast) alles möglich: Die Schülerinnen können Tweets schreiben, Informationstexte in jugendgerechter Sprache verfassen, Geschichten zu Exponaten erfinden, Multimedia-Texte gestalten und und und… Hauptsache, die Texte motiveren und machen neugierig auf das Ausstellungsstück!

 

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Erfolgreicher Poetry-Slam im Diözesanmuseum

Michaelsschülerinnen gestalten einen Poetry-Slam-Abend im Rahmen der Caritas Ausstellung mit ausdrucksstarken Texten

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Museumsdirektor Christoph Stiegemann und Moderator Karsten Strack freuen sich mit den Teilnehmerinnen über eine gelungene Poetry-Slam–Premiere: Luisa Osburg, Sarah Volkmann, Katja Meyer, Antonia Johannigmann, Michelle Maurer, Pia Pagel, Johanna Meyer (es fehlt: Lucie Wendlandt)

In der letzten Ausstellungswoche feierte das Diözesanmuseum eine Premiere der besonderen Art: Erstmals wurde ein Poetry-Slam in Kooperation mit den Schulen St. Michael veranstaltet. Moderiert wurde dieser Abend von dem in der Paderborner Kulturlandschaft bestens bekannten Veranstalter und Moderator Karsten Strack. Üblicherweise tragen die Wortkünstler bei diesem aktuell so beliebten Dichterwettstreit zu ganz frei gewählten Themen ihre Beiträge einem Publikum vor. Doch hier war das anders: Die 8 Teilnehmerinnen, Oberstufenschülerinnen des Gymnasiums St. Michael, setzten sich in einem vorbereitenden Workshop zusammen mit Karsten Strack thematisch mit dem Thema „Nächstenliebe“ und speziell mit der Ausstellung auseinander. Wie kann man mit Worten, mit künstlerisch verbalem Ausdruck, mit Poesie eben, die Nächstenliebe vermitteln? Welche Assoziationen, Gedanken, Fragen, Aufforderungen und Erinnerungen tauchen hier auf, die nach Worten drängen, die in Worte verpackt werden wollen? Das sind die Fragen, die sich die jungen Wortakrobatinnen stellten.

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"Da färbt was ab!" - Action - painting der besonderen Art

Michaelsschülerin der Jahrgangsstufe 8 nimmt an Workshop im Rahmen der Caritas-Ausstellung teil

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Der britische Künstler Ian Cook erschuf beispielsweise mit Hilfe von ferngesteuerten Autos und Farbe ein Abbild des Nissan Juke. Quelle: NISSAN, Ian Cook

Annika Gladbach, Schülerin der Klasse G 8b, nahm an dem Workshop: ' "Da färbt was ab!" Action - painting der besonderen Art ' in den Sommerferien teil. Es handelte sich dabei um eine zweitägige Aktion mit Bewohnern aus Paderborner Altenheimen und jungen Menschen, die gemeinsam großformatig malten und dafür ganz innovativ zu Pinseln umfunktionierte kleine Elektroautos nutzten. In Anlehnung an den britischen Künstler Ian Cook wurde diese Aktion im Rahmen der Caritas Ausstellung vom Kooperationspartner des Gymnasiums St. Michael, dem Diözesanmuseum Paderborn, veranstaltet. Der lohnenswerte Besuch der Ausstellung ist noch bis zum 13.12.2015 möglich. Lesen Sie im Folgenden, wie die Schülerin den Workshop beschreibt...

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Gemeinsam kreativ: Michaelsschulen und Diözesanmuseum Paderborn

Gymnasium und Realschule St. Michael unterzeichnen Kooperationvereinbarung mit dem Diözesanmuseum

Ausstellung „Baustelle Domdach – Schüler als Urban Sketcher“ eröffnet

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Hintere Reihe von links: Kunstlehrerin Claria Goertz-Stiegemann (Realschule), Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Getrud Oppenhoff (Schulleiterin Realschule) und Elisabeth Cremer (Schulleiterin Gymnasium)
Langweiliger Schulunterricht? Nicht im Diözesanmuseum Paderborn! Dort wird gerade das museumspädagogische Angebot von Grund auf neu konzipiert, um das Museum zu einem außerschulischen Lernort werden zu lassen, wo Schülerinnen und Schüler Raum für Kreativität und eigene Ideen bekommen.Eine Schule, die bei der Neugestaltung des museumspädagogischen Programms als eine Art Testlabor fungiert hat, ist die Paderborner Michaelschule. Die neuen Angebote wurden im Vorfeld von den Schülerinnen und Schülern der Michaelschule auf Herz und Nieren getestet, bevor sie in das neue Museumsprogramm aufgenommen wurden. So können Schüler seit kurzem etwa im Rahmen des Kunstunterrichts an Staffeleien im Museum Zeichnen lernen oder sich im Deutschunterricht im Rahmen eines kreativen Schreibkurses von Exponaten und ihren Geschichten inspirieren lassen. Mit der heutigen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Diözesanmuseum und der Paderborner Michaelschule (Realschule und Gymnasium) wird es künftig eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum geben.

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Drachenblut und Rotläuse - Schreibkunst im Skriptorium

Workshop "Schreibkunst im Skriptorium"  - Besuch beim Kooperationspartner, dem Diözesanmuseum Paderborn

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Im November 2014, besuchten wir -- die G7a zusammen mit unserer Lehrerin Frau Babilon -- anlässlich unseres Themas im Kunstunterricht "(Mit) Schrift gestalten" den Workshop "Schreibkunst im Skriptorium" im Diözesanmuseum.Nachdem wir eine kurze, aber lehrreiche Führung durch die Ausstellung und die Sonderausstellung zu Jesuitenschätzen erhalten hatten, in der wir vor allem alte, handgeschriebene Bücher betrachteten, gingen wir in den Workshopraum des Diözesanmuseums, wo wir selber Schreibkunst ausprobieren konnten! Hier lernten wir, wie wir selber Farbe herstellen und damit schreiben konnten.

 

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