Voraussetzungen und Regelung von Auslandsaufenthalten in der Einführungsphase

Neben guten schulischen Leistungen sollten Schülerinnen und Schüler die erforderliche Selbstständigkeit und das nötige Selbstbewusstsein haben. Ein Informationsaustausch zwischen der Schülerin bzw. dem Schüler, den Eltern und der Schule (Klassenleitung, Schulleitung, Mittelstufenkoordinator, Fachlehrer) ist wünschenswert und wichtig. Eine Schülerin/ ein Schüler wird bei einem Auslandsaufenthalt von einem Jahr auf Antrag der Eltern nach §2 (3) der APO-GOST mit Abschluss der Klasse 9 vorversetzt in die Qualifikationsphase, wenn sie/ er in allen Kernfächern und der 2. Fremdsprache mindestens gute Zensuren hat und in den übrigen Fächern ebenfalls gute Ergebnisse, wobei hier auch einmal eine befriedigende Zensur durch eine sehr gute Zensur ausgeglichen werden kann.

Eine Schülerin/ ein Schüler, die/ der die Vorversetzung erreicht und Latein als 2. Fremdsprache lernt, muss nach dem Auslandsjahr zur Erreichung des Latinums Latein ein weiteres Jahr belegen. Die zu erreichende Zensur muss mindestens ausreichend sein. Alternativ kann am Ende der Klasse 9 eine vorgezogene Prüfung zum Erwerb des Latinums stattfinden, die aber nur bei sehr guten Leistungen Aussicht auf Erfolg hat. Inhalt der Prüfung ist eine zentral gestellte schriftliche Aufgabe (drei Stunden) sowie eine mündliche Prüfung. Schülerinnen und Schüler, die die Vorversetzung erreicht und Latein als 3. Fremdsprache gewählt haben, müssen nach dem Auslandsjahr – wie bisher – Latein bis zum Ende der Qualifikationsphase 2 belegen und ebenfalls eine mindestens ausreichende Zensur für den Erwerb des Latinums erreichen.

Nach § 4 (2) darf eine Schülerin/ ein Schüler bei einem einjährigen Aufenthalt auch ohne Versetzungsentscheidung in die Qualifikationsphase 1, wenn eine erfolgreiche Mitarbeit durch ihren/ seinen  Leistungsstand ersichtlich ist. Würde die Schülerin/ der Schüler nach ihrer/ seiner Rückkehr nicht erfolgreich mitarbeiten können, müsste sie/ er die Einführungsphase nachholen. Schülerinnen und Schüler mit befriedigenden Leistungen in den Kernfächern sollten einen Auslandsaufenthalt nur für ein halbes Jahr, also für das erste Halbjahr in der Einführungsphase planen. Kürzere Aufenthalte von zwei bis drei Monaten sind ebenfalls möglich, sollten aber auch möglichst im ersten Halbjahr der Einführungsphase liegen.

Schülerinnen und Schüler, die in Qualifikationsphase 1 für ein Jahr ins Ausland gehen möchten, müssten praktisch ein Jahr später dieses Schuljahr der Q1 in einem neuen Jahrgang durchlaufen, so dass in diesem Zusammenhang ein Auslandsjahr nach dem Abitur als eine gute Alternative zu sehen ist.

Unser Gymnasium nimmt auch gerne Gastschülerinnen auf, z. B. bei einem Auslandsaufenthalt auf Gegenseitigkeit (d. h. mit Gegenbesuch).

Sollten Schülerinnen und Schüler Interesse an einem Auslandsaufenthalt haben, können sie sich bei Herrn Backhaus, Koordinator der Mittelstufe, weitere Informationen einholen.

 

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