Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

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Folgende überfachliche Grundsätze prägen die Arbeit des Englischunterrichts am Gymnasium St. Michael: Der Unterricht fördert die aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigt ihre individuellen Lernwege. Er bietet Gelegenheit zu und Unterstützung bei selbstständiger Arbeit. Gleiches gilt für die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern. Vorrangiges Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern einen individuellen kontinuierlichen Lernzuwachs zu ermöglichen.

 

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Fachliche Grundsätze

 

  • Der Englischunterricht fördert die Schülerinnen und Schüler im Aufbau von Kompetenzen in allen Kompetenzbereichen. Der Aufbau kommunikativer und interkultureller Kompetenz erfolgt integrativ in komplexen Unterrichtsvorhaben (auf der Basis unseres Lehrwerks für die Sek. I „Access“ bzw. English G 21 von Cornelsen), in denen eine Vielfalt unterschiedlicher Methoden und Verfahren zur Bearbeitung realitätsnaher, anwendungsorientierter Aufgabenstellungen eingesetzt wird.
  • Zur Förderung interkultureller Handlungsfähigkeit werden in der Sek. I/ II authentische Texte und Medien eingesetzt, die den Schülerinnen und Schülern exemplarisch vertiefte Einblicke in die Lebenswirklichkeiten englischsprachiger Länder vermitteln. Die Öffnung des Unterrichts (z.B. durch den Irlandaustausch 8/EF, eine freiwillige Studienfahrt nach London am Ende der Sek. I, den Austausch mit Australien, Besuche englischsprachiger Theateraufführungen, Studienfahrten in der Qualifikationsphase u.a.) dient ebenfalls dieser Kompetenzförderung. Des Weiteren unterstützt der direkte Kontakt mit einem native speaker (Assistant Teacher) den interkulturellen Austausch und fördert insbesondere die kommunikativen Kompetenzen. 
  • Unabhängig von der gewählten Form der Lernorganisation wird Englisch in allen Phasen des Unterrichts als Kommunikations- und Arbeitssprache verwendet.
  • Der Englischunterricht pflegt einen positiven, entwicklungsorientierten Umgang mit der individuellen sprachlichen Leistung. Diagnose (z.B. durch den gezielten Einsatz von Selbsteinschätzungsbögen und Fehleranalysen als Nachbereitung einer Klassenarbeit) und individuelle Förderung sind eng verzahnt. Fehler werden als Lerngelegenheiten betrachtet und bieten die Möglichkeit zu self-correction und wertschätzender peer-correction.
  • Unterrichtliche Binnendifferenzierung erfolgt durch das Angebot verschiedener Übungen auf verschiedenen Sprachniveaus. Darüber hinaus bieten das Lernbüro und die Lernwerkstatt weitere Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler Erlerntes zu vertiefen und Defizite auszugleichen. Durch die Teilnahme am "Bundeswettbewerb Fremdsprachen" und am "Big Challenge" können leistungsstarke und interessierte Schülerinnen und Schüler besonders gefördert werden.
  • Das Englischlernen ist geprägt von Transparenz, dokumentierter Reflexion über die Sprache und Sprachverwendung und Schulung von kreativen Fähigkeiten (Portfolio/Lernerbiographie/Dossier), um so die Basis für lebenslanges Lernen zu schaffen und die Entwicklung individueller Mehrsprachigkeitsprofile zu fördern.
  • Mündlichkeit hat im Englischunterricht einen hohen Stellenwert. Dies wird sichtbar in der Auswahl von Lernarrangements, die monologisches, dialogisches und multilogisches Sprechen fördern (z.B. durch die Methode „Think!Pair!Share!“ ).
  • Hausaufgaben – grundsätzlich werden im Fach Englisch am Gymnasium St. Michael Hausaufgaben im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen aufgegeben, in den weiteren Verlauf der Unterrichtsreihe implementiert und besprochen. 

 

Diagnoseverfahren

 

Die Fachschaft Englisch hat Diagnoseverfahren in den einzelnen Unterrichtsreihen der unterschiedlichen Jahrgangsstufen fest implementiert. Folgende Verfahren können beispielsweise eingesetzt werden:

Jahrgang 5/6/7:
  • Förder- / Forderordner  (zum Lehrwerk Access von Cornelsen)
  • My Book / Portfolio
  • Selbsteinschätzung durch Ampel und integrierte Checkpoints im Buch und Workbook nach einzelnen Aufgaben
  • Lernlandkarten nach den einzelnen Units
  • Vokabeltests
  • Individuelle Förderung
Jahrgang 8/9:
  • Checkpoint und Selbsteinschätzungsbögen (zum Lehrwerk English G 21)
  • Lernstand Jahrgang 8
  • Klassenarbeitstrainer
  • Fehleranalyse als Nachbereitung der Klassenarbeiten
  • Vokabeltests
  • Individuelle Förderung
Jahrgang EF:
  • Durchführung eines Test am Anfang und am Ende der Jahrgangsstufe (Abfrage von Kompetenzen, z.B. writing skills: linking words, topic sentences) 

 

Die Anknüpfung der Inhalte des Englischunterrichts an den Qualitätsbereich 7 - die Verknüpfung des Englischunterrichts mit dem Leitbild der kath. Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn

 

Die Lehrkräfte der Fachschaft Englisch orientieren sich in ihrer fachlichen und didaktischen Gestaltung des Unterrichts an dem Leitbild der katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn. Insbesondere das Kapitel 3 „Katholisch: allgemein, umfassend“, in dem es heißt, „ dass wir uns in dem Maße, in dem wir uns mit der Kirche am Ort (Erzbistum, Dekanat, Pfarrei, Pastoraler Raum) verbunden wissen, auch mit der weltweiten Kirche verbunden fühlen. Die Kirche am Ort bildet das „Rückgrat“ für konkrete kirchliche Arbeit, Gebet und Feste. […] Der Horizont „Weltkirche“ bildet für uns eine ständige Aufforderung, unser oft enges Denken zu überwinden und unsere Schulen zu einem Ort der Vorbereitung für die Übernahme von Verantwortung in einer Welt zu machen, in der Grenzen eine immer kleinere Rolle spielen.

Hierbei sind aus Sicht der Fachschaft Englisch in Bezug auf die Konzeption des Unterrichts die folgenden Aspekte im Sinne des Leitbilds zielführend:

  • Die Beschäftigung mit anderen Kulturen, mit fremden Sprachen hat auch das Ziel, andere Lebensweisen von innen her als Bereicherung zu verstehen.
  • Gastfreundschaft und Schüleraustausch, Partnerschaft oder Patenschaft für andere katholische Schulen auf der ganzen Welt gehören zum Schulleben dazu.

So liegen die Schwerpunkte neben der fachlichen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern in den folgenden Möglichkeiten, Verantwortung in einer globalisierten Welt wahrzunehmen. Dies ermöglicht der Fachbereich Englisch am Gymnasium St. Michael durch das Angebot diverser Austauschprogramme mit Irland (Jahrgang 7/8) und Australien (EF), einer freiwilligen Studienfahrt nach London (9/EF) sowie Studienfahrten in der Q2 ins englischsprachige Ausland, wie z.B. Malta, England, Schottland oder Irland. So ergeben sich durch die Partnerschaften ein interkultureller Austausch mit den christlichen Schulen im Ausland, der noch über den eigentlichen Besuch/ Gegenbesuch hinausgeht. 

In der Sekundarstufe I ergeben sich Anknüpfungspunkte an das Leitbild situativ aus der Konzeption des Lehrwerks, so dass neben der Sprachvermittlung, die im Mittelpunkt steht, eine ethische Erziehung immer mitschwingt. (z.B. die Figur des Leo und das Verhalten seiner Freunde im Schülerband 6 oder bei der  Auswahl von Texten oder Lektüren in den Jahrgängen 7/8/9).

Die Verknüpfungspunkte des Leitbilds mit den Curricula der Sekundarstufe II sind im jeweiligen Dokument ausgewiesen und beziehen sich auf die aktuellen Themen hinsichtlich der thematischen Vorgaben des Zentralabiturs (s. pdf-Dokumente). 

Die parallele Monoedukation in den Fremdsprachen

  

Die Fachbereiche Englisch, Französisch, Latein und Spanisch implementieren die besonderen Anforderungen an das Konzept der Parallelen Monoedukation auf den folgenden Ebenen im Bereich der fachlichen und didaktischen Ausprägung ihres Unterrichts. Als oberste Prämisse für den monoedukativen Fremdsprachenunterricht am Gymnasium St. Michael gilt, dass sowohl die Inhaltsfelder als auch die sich daraus ergebenden Kompetenzerwartungen in den Jungen- und Mädchenkursen identisch sind. Inhaltlich können sich jedoch Verschiebungen innerhalb der Schwerpunktsetzung des jeweiligen Themas ergeben. In methodischer Hinsicht kann der Unterricht in der parallelen Monoedukation je nach Schülergruppe unterschiedlich gestaltet werden. Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass in den Jungenklassen

  • ein häufiger Methoden- und Arbeitsformenwechsel notwendig ist um die Aufmerksamkeit dauerhaft auf den Lerngegenstand zu fokussieren,
  • Arbeitsanweisungen kleinschrittig erfolgen müssen,
  • der Tafelabschrieb stärker auf Vollständigkeit und Richtigkeit kontrolliert werden muss,
  • das Lerntempo stärker divergiert und durch zusätzliche Arbeitsaufträge aufgefangen werden muss, damit eine konzentrierte Lernatmosphäre gewährleistet bleibt (z.B. durch early finisher Aufgaben, Schüler als assistant teacher),
  • das pädagogische Mittel der positiven Verstärkung eine noch größere Rolle einnimmt,
  • die Schulung der Aussprache (in den modernen Fremdsprachen) in der Regel mehr Zeit in Anspruch nimmt
  • im Bereich des kreativen Schreibens mehr Unterstützung erforderlich ist (sprachliche Mittel, Bildimpuls, etc.)
  • dem Bewegungsdrang durch in den Unterricht integrierte Übungsformen Rechnung getragen werden kann,
  • das freie Arbeiten eingeübt werden muss, da die Stärken der Schüler häufig im Bereich der Einzelarbeit liegen,
  • das schülerorientierte Erarbeiten der grammatikalischen Strukturen zügig erfolgen kann, da die Schüler zielorientiert und analytisch gut arbeiten können.

 

Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

 

Informationen zum Leistungskonzept der Fachschaft Englisch am Gymnasium St. Michael finden Sie auf dieser Seite unter diesem Link.

 

Lehr- und Lernmittel

 

Informationen zu den Lehr- und Lernmitteln  der Fachschaft Englisch am Gymnasium St. Michael finden Sie auf dieser Seite unter dem folgenden Link.  

 

Fotos: Anna Reker, V. Renken, T. Riesel 

(01/2017)

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