Gymnasium und Realschule St. Michael unterzeichnen Kooperationvereinbarung mit dem Diözesanmuseum

Ausstellung „Baustelle Domdach – Schüler als Urban Sketcher“ eröffnet

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Hintere Reihe von links: Kunstlehrerin Claria Goertz-Stiegemann (Realschule), Museumsdirektor Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Getrud Oppenhoff (Schulleiterin Realschule) und Elisabeth Cremer (Schulleiterin Gymnasium)
Langweiliger Schulunterricht? Nicht im Diözesanmuseum Paderborn! Dort wird gerade das museumspädagogische Angebot von Grund auf neu konzipiert, um das Museum zu einem außerschulischen Lernort werden zu lassen, wo Schülerinnen und Schüler Raum für Kreativität und eigene Ideen bekommen.Eine Schule, die bei der Neugestaltung des museumspädagogischen Programms als eine Art Testlabor fungiert hat, ist die Paderborner Michaelschule. Die neuen Angebote wurden im Vorfeld von den Schülerinnen und Schülern der Michaelschule auf Herz und Nieren getestet, bevor sie in das neue Museumsprogramm aufgenommen wurden. So können Schüler seit kurzem etwa im Rahmen des Kunstunterrichts an Staffeleien im Museum Zeichnen lernen oder sich im Deutschunterricht im Rahmen eines kreativen Schreibkurses von Exponaten und ihren Geschichten inspirieren lassen. Mit der heutigen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Diözesanmuseum und der Paderborner Michaelschule (Realschule und Gymnasium) wird es künftig eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum geben.

 

 

Der Vertrag benennt als gemeinsames Ziel die Entwicklung museumspädagogischer Angebote und deren enge Anbindung an die Lehrpläne der Schulen. Hierzu werden künftig Arbeitsgruppen gebildet, die aus Lehrern, Schülern und Museumsmitarbeiter bestehen. In dieser Kreativwerkstatt werden Ideen entwickelt und ausgetauscht, wie die museumspädagogischen Angebote optimal an die Lehrpläne der jeweiligen Unterrichtsfächer angepasst werden können. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Michaelschule ab heute noch intensiver fortsetzen werden“, erklärt Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums Paderborn. „Damit haben wir nicht nur einen weiteren wichtigen Schritt getan, um Schülern einen spannenden außerschulischen Raum zu bieten, sondern können durch die kreativen Impulse von außen auch unser museumspädagogisches Profil ausbauen und schärfen.“ Auch die beiden Direktorinnen Gertrud Oppenhoff von der Michael-Realschule und Elisabeth Cremer vom Michael-Gymnasium begrüßten die noch engere Zusammenarbeit mit dem Diözesanmuseum. Gerade die vergangenen Projekte hätten gezeigt, wie gut diese Unterrichtsform im Kreativort Museum von den Schülern angenommen wird.

Ein aktuelles Ergebnis der jüngeren Zusammenarbeit ist die Ausstellung „Baustelle Domdach – Schüler als Urban Sketcher“ (8.12.2014-15.01.2015), die von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5 der Michael-Realschule zusammen mit ihrer Lehrerin, den beiden Direktorinnen der Schule und dem Direktor des Diözesanmuseums eröffnet wurde. Bis Mitte Januar werden die Zeichnungen, die von den jungen Kreativen vom Umbau des Paderborner Domdaches angefertigt wurden, im Diözesanmuseum zu sehen sein. Ihren Zeichnungen haben die Schüler originale Teile vom Dom, darunter Reste vom Kupferdach und Skulpturen, sowie bislang unveröffentlichte Fotografien vom Umbau gegenübergestellt, die vom Bauamt des Erzbistums angefertigt wurden und mit ungewöhnlichen Perspektiven überraschen.

Der Artikel und weiteres Bildmaterial sind auf der Seite des Kooperationspartners unter dem hinterlegten Link einzusehen.

 

Foto: pdp
Text: Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn
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