I. Grundsätzliches

Schwerpunkt der fachlichen Arbeit:

produktiv-ästhetischer Umgang mit Texten, also Gestaltungen in verbaler, nonverbaler oder medialer ästhetischer Form Werkstatt als Methode = gemeinsames Ausloten, Planen, Durchführen, Kontrollieren und Produzieren

 

Bereiche:

Schreiben, Theater, Medien

 

Phasen des Werkstattunterrichts:

  • Einführungsphase: Kennenlernen der spezifischen Arbeitsweisen, Themen- und Problemsichtung, Themawahl
  • Erarbeitungsphase: gemeinsame Planung und Entwicklung des konkreten Projekts inkl. Materialsammlung und –analyse, Erarbeitung und Präsentation von Teilergebnissen, Erarbeitung des Endproduktes
  • Präsentationsphase: Darbietung des entstandenen Produkts und Wirkungsanalyse, d.h. Vergleich der intendierten mit der tatsächlichen Wirkung, Auswertung und Verarbeitung von Reaktionen; Analyse der Lernfortschritte

 

Methodisches Beziehungsgeflecht der Werkstatt:

  • Projektorientierung: gemeinsame Planung und Durchführung des Kursgeschehens
  • Kreativitätsorientierung: z.B. durch die Auseinandersetzung mit Traditionen, Inspiration, Systematisierung durch das Erstellen von Checklisten, Fragekatalogen etc.
  • Prozess- und Produktorientierung: alle Projektphasen müssen beachtet werden; Bedeutung von Methoden; Herstellung eines Produktes als Unterrichtsziel; Ausrichtung der Arbeitsprozesse auf das Ziel
  • Handlungsorientierung: kognitive Arbeit, handwerkliche und künstlerisch gestaltende Arbeit
  • Teamorientierung: Basis für kooperative Arbeitsformen; konstruktives Wechselspiel von individueller und kollektiver Leistung
  • Öffentlichkeitsorientierung: unverzichtbare Vorstellung des Produktes
  • Fachübergreifende bzw. fächerverbindende Orientierung: im Hinblick auf das gewählte Ziel, v.a. aus Bereichen der Fächer Deutsch, Kunst, Musik und Sport

 

II. Obligatorik:

Ganzjahresprojekt aus einem der drei oben genannten Bereiche (schwerpunktmäßig), das mit einer Präsentation und deren Wirkungsanalyse schließt Werkstatt als Methode

Fachspezifische Lernziele:

  • eigene und fremde Texte als gestaltete Texte wahrnehmen, analysieren und gestalterische Mittel erproben,
  • sich mittels eigener Gestaltungen adressatenbezogen ausdrücken,
  • eigene und fremde ästhetische Gestaltungsformen und ihre Wirkungen erkennen und bewerten,
  • projektorientierte Arbeit gestalten,
  • im Team arbeiten.

Beachtung der drei Anforderungsbereiche

  • AB 1: Wiedergabe von Sachverhalten; Beschreibung und Verwendung gelernter und geübter Arbeitstechniken und Verfahrensweisen,
  • AB 2: selbständiges Auswählen, Anordnen, Verarbeiten und Darstellen bekannter Sachverhalte unter vorgegebenen Gesichtspunkten; selbständiges Übertragen des Gelernten auf Neues,
  • AB 3: planmäßiges Verarbeiten komplexer Gegebenheiten, um zu selbständigen Lösungen, Gestaltungen oder Deutungen, Folgerungen, Begründungen, Wertungen zu gelangen.

 

III. Beurteilungsgrundlagen

Keine schriftliche Leistungsüberprüfung in Form von Klausuren!

 

Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“

Alle Leistungen sind zu werten, die eine Schülerin im Unterricht erbringt, z.B.

  • im Unterrichtsgespräch (z.B. etwas sprachlich richtig und angemessen darstellen; interdisziplinär-vernetzend denken, urteilen und bewerten, untersuchen und strukturieren, verstehen und verarbeiten),
  • in Bezug auf ihre kreativ-gestalterische Kompetenz (z.B. Interesse und Engagement, Innovationsbereitschaft, Frustrationstoleranz, Ideenreichtum und Originalität, Darbietungs- und Gestaltungsfähigkeit),
  • in Bezug auf ihre kommunikativen Verhaltensweisen (z.B. Gespräche initiieren, moderieren, strukturieren; Entscheidungen beeinflussen; Kritik äußern, annehmen, verarbeiten),
  • bei Hausaufgaben, Referaten, Protokollen (z.B. Zweckdienlichkeit im Hinblick auf Gestaltungen, Umsetzung von Gestaltungen; Werkstattberichte; individuelle Arbeitsberichte),
  • in Bezug auf den Wert ihrer Einzelarbeit in den Gruppenphasen bzw. für das Gesamtprojekt (z.B. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Offenheit und Kritikfähigkeit, Geduld und Ausdauer, Engagement),
  • im Hinblick auf Fortschritte innerhalb der Arbeitsgruppe (z.B. Aussageschwerpunkte auswählen, angemessene Vermittlungsformen entwickeln, erproben und überarbeiten, intendierte und tatsächlich erzielte Wirkungen reflektieren),
  • im Hinblick auf die Qualität des Produktes (z.B. Adressatenbezug und Anregungscharakter, Originalität, Produktqualität und ästhetischer Wert)
  • etc..
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