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 „Es gibt nicht viel im Leben, das schöner ist als gute Geschichten.“ Mit diesen Worten eröffnete Herr Dr. Kolle am 17. Juni die diesjährige Preisverleihung des Schriftwelten-Wettbewerbs am Gymnasium St. Michael.

In diesem Jahr feierte der Wettbewerb sein 25. Jubiläum. Seit 2001 bietet die Veranstaltung Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Ideen, Gedanken und Gefühle in Geschichten und Gedichten festzuhalten. Auch diesmal zeigte sich wieder, wie viel Kreativität in den Autorinnen und Autoren steckt.

Die Unterstufe (Klassen 5–6) beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema „Das Geheimnis hinter der Tür“. Die Beiträge führten das Publikum in magische Welten, auf geheimnisvolle Dachböden und an Orte, an denen hinter jeder Tür etwas Unerwartetes wartete. Ausgezeichnet wurden Mila Voßbein (5a) und Alina von Wrede (6c) mit zwei dritten Plätzen. Über den zweiten Platz durften sich Josefine Höcker (5a) und Christin Jürgensmeier (6a) freuen. Den ersten Platz sicherte sich Johannes Geismann (6c) mit einer Geschichte über Familienerinnerungen, die hinter einer geheimnisvollen Tür auf einem Dachboden verborgen liegen.

In der Mittelstufe (Klassen 7-10) stand das Thema „Gefühle in meinem Kopf“ im Mittelpunkt. Die Texte behandelten Einsamkeit, Hoffnung, Verlust und allgemein den Umgang mit den eigenen Gedanken. Den dritten Platz erreichte Ben Poprawa (10d) mit seinem Text „Warum kann mich keiner lieben?“. Laurenz Schlüter (7c) wurde für seine kreative Idee einer „Stadt der Gefühle“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Die beiden ersten Plätze gingen an Isabel Büttner (10a) und Emily Ritter (8a), deren Texte sich mit den Themen Selbstbefragung und Trauer nach einem Verlust auseinandersetzten.

Die Oberstufe setzte sich mit dem Thema „Woran ich mich erinnere …“ auseinander. Dabei entstanden sehr persönliche Texte über Verlust, Abschied, Schuld, Liebe und die Frage, wie Erinnerungen unser Leben prägen. Ausgezeichnet wurden Amelie Valverde (EF) und Ina Kaiser (EF) mit dem dritten Platz. Den zweiten Platz erreichte Jan-Louis Pöhler (Q1) mit seinem Text „Rosen und Butterkekse“, der von Erinnerungen und den Spuren handelt, die ein Mensch hinterlässt. Den ersten Platz gewann Sophie Bertelt (Q1) mit einer Geschichte über die Rückkehr in ein Leben, das nach einem Unfall plötzlich fremd geworden ist, und die Suche nach der eigenen Vergangenheit zwischen Erinnerungslücken, alten Fotos und vergessenen Momenten.

Zwischen den einzelnen Preisverleihungen sorgte Kolja Berning mit musikalischen Beiträgen am Klavier für eine stimmungsvolle Atmosphäre. In der Jury saßen aus der Schülerschaft Maximilian Benning, Kolja Berning und Miriam Holthaus (alle Q1), zusammen wirkten sie auch an der Moderation mit.

Mit langem Applaus für die Preisträgerinnen und Preisträger endete die atmosphärisch beeindruckende Preisverleihung. Ob geheimnisvolle Türen, Gefühlswelten oder Erinnerungen an vergangene Zeiten – die vielen kreativen, spannenden und manchmal auch nachdenklichen Texte haben gezeigt, wie unterschiedlich Schreiben sein kann. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Hinter jedem Text stecken viel Zeit, gute Ideen und auch Mut, die eigenen Gedanken zu teilen. – Besonderer Dank gilt den beiden Organisatoren des Wettbewerbs Frau Mühleck und Herrn Dr. Kolle.

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

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Text: Sophie Bertelt (Q1)

Fotos: Paul Wippermann (Q1)